Definition Systemisches Coaching

Systemisches Coaching versteht den Menschen eingebunden in ein System, was je nach Betrachtungsweise variiert. Täglich nehmen wir unterschiedliche Rollen an, als Mutter/Vater, Ehefrau/Ehemann, Kollegin/Kollege, MitarbeiterIn/Vorgesetze und agieren daher in verschiedenen Systemen mit unterschiedlichen Regeln, die durch das Verhalten der einzelnen Personen das soziale System beeinflussen. Daher ist jedes Handeln des Einzelnen mit Veränderungen und Wechselwirkungen im System verbunden. Die Wahrnehmung ist durch die subjektive Deutung der jeweiligen Personen daher sehr unterschiedlich und bestimmt das jeweilige Handeln.
Diesen diversen Anforderungen immer gerecht zu werden, erfordert ein hohes Maß an Aufmerksamkeit. Unsere Wahrnehmung bleibt dabei immer subjektiv. Und dadurch verstricken wir uns oft, in den von uns selbst gesetzten Zielen und den subjektiven Deutungen von außen. Wird dies nicht erfüllt, entsteht ein Problem.
Systemisches Coaching schließt daher immer das soziale System, in dem wir agieren mit ein. Ziel ist es, die persönlichen Rollen in den jeweiligen Systemen näher zu betrachten, Verhaltensweisen und deren Auswirkungen herauszuarbeiten, um die eigene Haltung, Wertungen und Äußerungen zu spiegeln.

Persönliches Coaching in der Körpertherapie

Hierbei wird der Blick von außen (Metaebene) auf die Symptome gerichtet, um so ein Verständnis der gegenseitigen Abhängigkeiten im sozialen System zu erreichen. Nur so kann der Blick ausgeweitet und neue Aspekte der Symptome erkannt werden. Durch diese veränderterte Perspektive werden Handlungsalternativen sichtbar, die vorher unerkannt blieben. Darin neue Zukunftsperspektiven zu schaffen und somit die Wahlmöglichkeiten zu erhöhen, bildet den Rahmen dafür, die eigenen Ressourcen und Stärken aufzuspüren und für den Heilungsprozess zu nutzen.


"Um klar zu sehen, genügt ein Wechsel der Blickrichtung."

- Antoine de Saint-Exupéry -